Hinter den Kulissen

Rastplatz.app ist mehr als eine Karte mit Parkplätzen: dahinter steckt eigene Infrastruktur, eigene Datenquellen und die Entscheidung, sie offen zu erklären. Diese Seite wächst mit jedem Milestone: hier folgt, wie die Technik funktioniert, woher die Daten kommen und welche Lizenzen dahinterstehen.

Woher die Parkplatzdaten kommen

Jeder Parkplatz auf der Karte trägt zwei Arten von Wissen gleichzeitig: was der Bund über ihn weiß, und was gerade jemand dort erlebt hat. Beides kommt aus einer anderen Richtung, und erst zusammen ergibt es ein verlässliches Bild.

Die amtliche Seite stammt aus der Mobilithek des Bundes: statische Stammdaten zu Lage, Größe und Ausstattung jedes Rastplatzes, und dort, wo verfügbar, eine dynamische Live-Belegung im DATEX-II-Format. Ergänzt wird das um eine offene Schnittstelle der Autobahn GmbH, über die Sperrungen und Baustellen entlang der Autobahnen einfließen.

Die amtliche Belegung allein reicht aber nicht: sie ist nicht an jedem Standort vorhanden, und wo sie vorhanden ist, ist sie nicht immer aktuell. Genau hier setzt die zweite Quelle an: die Meldung eines Fahrers, der gerade dort steht. Frei, belegt, Polizeikontrolle, Baustelle, Sanitär-Zustand: Angaben, die in dem Moment stimmen, in dem sie abgeschickt werden, unabhängig davon, ob eine amtliche Quelle für diesen Platz überhaupt etwas liefert.

Diese Fusion ist der eigentliche Kern von Rastplatz.app: die amtliche Datenlage dort, wo sie trägt, und die Fahrer-Community dort, wo sie es besser weiß, weil sie gerade selbst vor Ort ist.

Belegung amtlicher Rastanlagen

Die Prozentwerte an amtlichen Rastanlagen stammen aus dem Stellplatz-Informationsdienst von Toll Collect. Sie werden aus Mautdaten hochgerechnet, auf volle 5 Prozent aufgerundet und bis zu 10 Minuten verzögert veröffentlicht. Der Füllstand kann zu hoch oder zu niedrig ausgewiesen sein, zum Beispiel durch Fahrzeuge ohne Mautgerät, Baustellen oder in Grenznähe. Bei Anlagen mit weniger als 10 Stellplätzen ist die Aussage nur eingeschränkt nutzbar; dort zeigen wir keinen Balken.

Woher WC und Dusche stammen

WC- und Duschangaben sowie 421 zusätzliche Standorte (Zählstand 16.09.2026) stammen aus der bundesweiten Stellplatz-Statikdatei des Bundes vom 25.02.2026: ein einmaliger, eingefrorener Import.

Wir zeigen kein Datum am einzelnen Platz: Ausstattung wie ein WC oder eine Dusche ändert sich selten, ein Zeitstempel würde eine Aktualität vortäuschen, die hier nicht die richtige Aussage ist.

Wie aus Koordinaten ein Ort wird

Ein Rastplatz an der Autobahn hat amtlich oft nur zwei Koordinaten und einen technischen Namen: nichts, woran ein Fahrer den Ort wiedererkennt. Daraus wird eine verständliche Angabe: ein selbst betriebener Ortsdienst leitet aus OpenStreetMap Bundesland, Landkreis und Gemeinde ab, für jeden Standort einzeln.

Für den Titel eines Parkplatzes wird dabei bewusst nicht die nächstgelegene Gemeinde genommen, sondern die nächste Stadt, die man kennt, abgeleitet aus einer gefilterten Liste bekannter Städtenamen. „In der Nähe von Musterdorf-Nord" hilft niemandem, „in der Nähe von Passau" schon.

„Selbst betrieben" heißt hier wörtlich: kein Standort verlässt zur Auflösung dieser Angaben das eigene Haus, keine Koordinatenabfrage geht an einen fremden Dienst.

Der Kartenbau: warum wir das selbst machen

Der übliche Weg wäre, eine fertige Karte eines Anbieters einzubinden. Für diese App passt das aus zwei Gründen nicht, und der erste ist der wichtigere: jede Kachelanfrage an einen fremden Kartenanbieter verrät, wo der Fahrer gerade hinschaut. Datenschutz ist hier nicht das zweite Argument, sondern das erste.

Der zweite Grund ist Unabhängigkeit. Preise, Kontingente und Nutzungsbedingungen von Drittanbietern ändern sich, mal über Nacht, mal schleichend. Eine App, die kostenlos und werbefrei bleiben soll, darf an so etwas nicht hängen.

Deshalb rechnet stattdessen eine eigene Maschine den aktuellen OpenStreetMap-Stand für ganz Deutschland regelmäßig durch. Ein Werkzeug namens Planetiler erzeugt daraus PMTiles-Archive: eine einzige große Datei statt Millionen einzelner kleiner Kacheln. Diese Archive werden über die eigene Infrastruktur unter tiles.rastplatz.app ausgeliefert.

Der eigentlich interessante Teil kommt danach. Die neuen PMTiles-Archive werden zunächst nur hochgeladen, dann wird zurückgelesen und geprüft, ob wirklich ankam, was gemeint war. Erst wenn das bestätigt ist, wird ein Zeiger in einem einzigen Schritt auf den neuen Stand umgelegt: es gibt keinen Moment, in dem die App halb den alten und halb den neuen Stand sieht. Geht dabei etwas schief, bleibt der letzte bestätigt gute Stand einfach stehen, und es gibt einen Weg dorthin zurück.

Was der Fahrer davon hat: die Karte funktioniert auch offline, sie kostet nichts, und niemand außerhalb erfährt, wo er gerade sucht.

Das Wetter: woher es kommt und wie wir es selbst holen

Der Deutsche Wetterdienst ist der amtliche Urheber aller Wetter- und Warndaten auf dieser Seite. Vier Größen kommen unmittelbar von dort: die aktuelle Lage aus Beobachtungsstationen, eine Stundenvorhersage bis 48 Stunden im Voraus, das Regenradar für die kommenden zwei Stunden und die amtlichen Wetterwarnungen. Der vorgeschriebene Vermerk lautet wörtlich Quelle: Deutscher Wetterdienst, lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0); die Datenquelle selbst steht unter https://www.dwd.de.

Diese Daten kommen nicht direkt vom Deutschen Wetterdienst zu uns, sondern über Bright Sky, eine Vermittlung, die wir selbst betreiben, als eigenständigen Dienst auf eigener Infrastruktur. Derselbe Unabhängigkeits- und Datenschutzgedanke wie beim Kartenbau gilt hier genauso, nur konsequenter zu Ende gedacht: kein Aufruf eines Fahrers verlässt dafür die eigenen Rechner, es gibt keine fremde Programmschnittstelle, an deren Kontingent oder Preisänderung die Wetteranzeige hängen könnte, und es entsteht keine Historie darüber, wer wann welches Wetter abgefragt hat.

Im Hintergrund fragt ein eigener Taktgeber Bright Sky ab, je Datenart mit einem eigenen Rhythmus: das Regenradar alle vier Minuten, Warnungen alle fünf Minuten, die aktuelle Lage alle 30 Minuten, die Stundenvorhersage stündlich. Diese Abfrage läuft je Wetterstation, nicht je Parkplatz: jedem Standort ist die nächstgelegene Vorhersagestation zugeordnet, nach Entfernung UND Höhenunterschied zugleich, denn eine Station 300 Meter tiefer im Tal misst ein anderes Wetter als ein Parkplatz auf der Passhöhe. Liegt die nächste Station weiter als 20 Kilometer entfernt oder mehr als 300 Meter höher oder tiefer, bekommt der Fahrer statt einer glatten Zahl einen sichtbaren Vorbehalt. Lieber ehrlich unsicher als falsch genau.

Auch ein Wert, der nicht mehr ganz taufrisch ist, bleibt sichtbar, statt einfach zu verschwinden: Regenradar und Warnungen gelten bis 20 Minuten als aktuell, die aktuelle Lage bis 90 Minuten, die Stundenvorhersage bis drei Stunden, jeweils deutlich über dem eigenen Abfragetakt, damit ein einzelner verpasster Abruf nicht sofort einen falschen „veraltet"-Zustand auslöst. Wird eine dieser Grenzen überschritten, markiert die App den Wert ausdrücklich als veraltet, mitsamt Zeitstempel, statt ihn zu löschen oder zu verstecken. So entscheidet am Ende der Fahrer selbst, ob eine drei Stunden alte Vorhersage für seine Frage noch reicht.

Die folgenden Angaben sind die eigentliche Rechtsgrundlage. Dieselbe Registry speist auch die kurze Attributionszeile im Fuß jeder Parkplatzseite, damit hier nie etwas von dort abweicht.

Datenquellen und Lizenzen

© OpenStreetMap-Mitwirkende

Urheber: OpenStreetMap-Mitwirkende

Lizenz: Open Database License (ODbL) 1.0

Quelle: https://www.openstreetmap.org/copyright

Bearbeitung: Bundesland, Landkreis und Gemeinde werden je Standort per Reverse-Geocoding aus OpenStreetMap abgeleitet und für die Anzeige vereinheitlicht; die Kartenkacheln sind aus einem eigenen OpenStreetMap-Auszug gebaut.

Haftungsausschluss: Die Daten werden ohne Gewährleistung im Sinne der ODbL bereitgestellt; Rastplatz.app übernimmt keine Zusicherung über Vollständigkeit oder Richtigkeit der übernommenen Ortsangaben.

© GeoNames

Urheber: GeoNames

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)

Quelle: https://www.geonames.org/

Bearbeitung: Die verwendete Städteliste ist eine maschinell erzeugte Ableitung aus elf GeoNames-Archiven (zehn Länderarchive plus alternateNamesV2), gefiltert und auf die für Rastplatz.app relevanten Orte reduziert.

Haftungsausschluss: Die Daten werden ohne Gewährleistung im Sinne der CC-BY-4.0-Lizenz bereitgestellt; Rastplatz.app übernimmt keine Zusicherung über Vollständigkeit oder Richtigkeit der übernommenen Städteliste.

© GeoBasis-DE / BKG (2026)

Urheber: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG)

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Quelle: https://www.bkg.bund.de

Bearbeitung: Je Standort wird ein Höhenwert aus dem Digitalen Geländemodell DGM200 (Gitterweite 200 m) ausgelesen; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Die Höhenwerte werden ohne Gewährleistung im Sinne der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 bereitgestellt; Rastplatz.app übernimmt keine Zusicherung über Vollständigkeit oder Richtigkeit der aus dem DGM200 abgeleiteten Platzhöhen.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Urheber: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)

Quelle: https://www.dwd.de

Bearbeitung: Stundenwerte werden zu Segmentbalken zusammengefasst und ein Radarfenster von rund fünf mal fünf Kilometern zu einem Satz verdichtet; die amtlichen Warntexte selbst bleiben unverändert.

Haftungsausschluss: Wetter- und Warndaten werden ohne Gewährleistung im Sinne der CC BY 4.0 bereitgestellt; Rastplatz.app übernimmt keine Zusicherung über Vollständigkeit oder Richtigkeit der angezeigten Werte.

Warngebiete: DWD / © GeoBasis-DE / BKG 2021 (Daten modifiziert)

Urheber: Deutscher Wetterdienst (DWD) auf Grundlage von GeoBasis-DE / BKG

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Quelle: https://maps.dwd.de

Bearbeitung: Gebietsgrenzen werden zum Zeichnen vereinfacht und gleichstufige Nachbargebiete in der Kartenübersicht zu einer Fläche zusammengefasst; die Daten sind damit verändert. Rund 2 % der Gebiete sind abweichend lizenziert und nennen ihren eigenen Vermerk im Info-Kärtchen der Karte.

Haftungsausschluss: Die Warngebietsgrenzen werden ohne Gewährleistung im Sinne der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 bereitgestellt; Rastplatz.app übernimmt keine Zusicherung über Vollständigkeit oder Richtigkeit der dargestellten Gebietsgrenzen.

© Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), BISStra Bundesfernstraßennetz 2026q2

Urheber: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International

Quelle: https://mobilithek.info/offers/573288985327972352

Bearbeitung: Auszug der Autobahn-Hauptachsen, Koordinaten nach WGS 84 umgerechnet; je Parkplatz wird daraus die Autobahn bestimmt; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Es erfolgt ein kompletter Haftungsausschluss. Die Daten haben keine rechtliche oder amtliche Bedeutung. Die Nutzung dieser Daten geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung.

© BKG (2026) dl-de/by-2-0

Urheber: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG)

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Quelle: https://www.bkg.bund.de

Bearbeitung: Ländergrenzen der Verwaltungsgebiete VG250, Stand 01.01.2026, dienen der Prüfung des Bundeslands je Parkplatz; Koordinaten umgerechnet; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Die Ländergrenzen werden ohne Gewährleistung im Sinne der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 bereitgestellt; Rastplatz.app übernimmt keine Zusicherung über Vollständigkeit oder Richtigkeit des je Parkplatz bestimmten Bundeslands.

© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Unfallatlas

Urheber: Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Quelle: https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/transport_verkehr/unfallatlas/

Bearbeitung: Unfälle mit Personenschaden und Beteiligung eines Güterkraftfahrzeugs, gezählt je Land und Jahr; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Die Daten werden ohne Gewährleistung im Sinne der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 bereitgestellt. Die Zahlen beschreiben Unfälle, nicht ihre Ursachen.

© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg

Urheber: Kraftfahrt-Bundesamt

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Quelle: https://www.kba.de/DE/Statistik/Produktkatalog/produkte/Fahrzeuge/fz27_b_uebersicht.html

Bearbeitung: Lkw-Bestand je Land als Summe der Massenklassen über 3,5 t; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Die Daten werden ohne Gewährleistung im Sinne der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 bereitgestellt.

© Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), Toll Collect GmbH

Urheber: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), Toll Collect GmbH

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0

Quelle: https://www.balm.bund.de/DE/Themen/Lkw-Maut/Mauteinnahme/mauteinnahme_node.html

Bearbeitung: Mautpflichtige Fahrzeuge je Richtung längengewichtet gemittelt und auf 50 gerundet; auf Autobahn-Hauptachsen gefiltert; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Die Daten werden ohne Gewährleistung im Sinne der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 bereitgestellt.

© Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Zuordnung Mauttarifabschnitte zu ASB

Urheber: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International

Quelle: https://mobilithek.info/offers/899640608704876544

Bearbeitung: Die Zuordnung verknüpft Mautabschnitte mit Autobahn-Hauptachsen; nur belegte Zuordnungen werden verwendet; die Daten sind damit verändert.

Haftungsausschluss: Die Zuordnung hat keine rechtliche oder amtliche Bedeutung; die Abbildung kann lückenhaft sein.

Die Luftbilder: den Platz vorher sehen

Ein Platz auf einer Liste sagt wenig. Wie groß ist er wirklich, wie sind die Stellplätze angeordnet, wo liegt die Zufahrt, steht ein Gebäude darauf? Deshalb trägt jede Parkplatzseite ein Luftbild: nicht als Schmuck, sondern damit sich der Fahrer schon vor dem Abbiegen ein eigenes Bild machen kann.

Dafür binden wir keine Satellitenkarte eines kommerziellen Anbieters ein. Das wäre der bequeme Weg, und derselbe, den wir beim Kartenbau schon einmal verlassen haben. Stattdessen holen wir für jeden Platz ein einzelnes amtliches Luftbild direkt bei der Landesvermessung des jeweiligen Bundeslandes und speichern es bei uns. Sechzehn Bundesländer heißt sechzehn verschiedene Ämter mit sechzehn verschiedenen Schnittstellen; die mussten wir einzeln anbinden.

Der Aufwand hat zwei Gründe. Ein amtliches Orthofoto ist entzerrt und eingemessen: was darauf gerade aussieht, ist auch gerade. Und ein einmal geholtes, selbst gespeichertes Bild lädt schnell, verlangt beim Aufruf keine fremde Verbindung und verschwindet nicht, wenn ein Anbieter seine Bedingungen ändert.

Jedes Land vergibt seine eigene Lizenz, und nicht alle verlangen dasselbe: manche eine Namensnennung, manche nicht. Der Nachweis steht deshalb am Bild selbst und vollständig, Land für Land, auf der Seite Bildnachweise.

Der ODbL-Auszug

Für den eigenen Kartenbau leiten wir aus OpenStreetMap eine Datei mit den LKW-relevanten Attributen ab, etwa Höhen- und Gewichtsbeschränkungen, so wie sie in den Kartendaten stehen. Diese Datei steht als Download bereit.

Die Daten stammen aus der OpenStreetMap-Datenbank und sind unter der Open Database License (ODbL) verfügbar: Wer sie weitergibt, muss OpenStreetMap und seine Mitwirkenden nennen, die Lizenz beim Weitergeben erhalten und eine daraus abgeleitete Datenbank unter derselben Lizenz weitergeben.

ODbL-Attributauszug herunterladen

Der Auszug enthält ausschließlich diese aus OpenStreetMap abgeleiteten Attribute, nicht die separate ADR-Tunnelliste aus amtlichen Quellen. An der ADR-Tunnelliste wird keine Weiterverbreitungslizenz behauptet.

Die Lizenzangaben für die Luftbilder auf den Parkplatzseiten stehen separat auf der Seite Bildnachweise.

Was im Hintergrund läuft

Rastplatz.app läuft auf Laravel und PHP, mit einer PostgreSQL-Datenbank und PostGIS für die Geo-Abfragen dahinter. Redis übernimmt Zwischenspeicher und Warteschlangen, WebSockets über Reverb sorgen dafür, dass eine neue Meldung ohne Neuladen auf allen Bildschirmen erscheint, und geplante Hintergrundläufe holen die amtlichen Daten regelmäßig ab.

Der Server gehört uns: ein eigener Root-Server, kein geteilter Platz bei einem Anbieter. Neben Rastplatz.app laufen darauf weitere eigene Projekte, etwa Schneespur.de, eine Open-Source-Software für Winterdienstler. Sie teilen sich die Maschine, nicht die Daten: jedes Projekt hat seine eigene Datenbank und seine eigenen Zugänge.

Für den Betrieb dieser Infrastruktur ist unser Hosting-Dienstleister als Auftragsverarbeiter beteiligt, vollständig benannt und mit Rechtsgrundlage auf der Seite Datenschutzerklärung, hier deshalb nicht ein zweites Mal.

Wie diese App gebaut wird: offen gesagt

Rastplatz.app entsteht per Agent-Coding, und das ist kein Kleingedrucktes, sondern Teil der Geschichte. Die Arbeit läuft in Phasen: erst besprochen, dann recherchiert, dann geplant, dann ausgeführt und zuletzt geprüft. Jeder Plan trägt Abnahmekriterien, die sich nachlesen lassen.

Eine Regel gilt dabei durchgängig: jede neue Kontrolle wird einmal absichtlich zum Fehlschlagen gebracht, bevor sie als bestanden gilt, weil eine Kontrolle, die nicht fehlschlagen kann, nichts beweist. Entscheidungen werden mit ihrer Begründung festgehalten, auch die verworfenen Wege.

Für den Fahrer bedeutet das: es geht schneller, aber nichts gilt hier als fertig, weil es plausibel klingt. Es gilt als fertig, wenn es gemessen wurde.

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Mit jedem größeren Ausbauschritt kommt hier ein Abschnitt dazu. Wer wissen will, was zuletzt dazugekommen ist, findet es zuerst hier.